Erstlingswerke

Samstag, 11. August 2007

Frisch gebastelt ist halb gewonnen

Man nehme:
einen netten kleinen Perlenladen mit Swarovski-Perlen,
verbringe dort eine nette Mittagspause mit Aussuchen von Material in Olivgrün, Rauchgrau und Glitzerweiß und erstehe folgende Zutaten:
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Zusätzlich nehme man zirka 120 Zentimeter Edelstahldraht, lege die Perlen in der gewünschten Reihenfolge aus und fädle sie auf. Ungefähr so:
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Zum Schluss verlschließe man alles mit Quetschperlen und bewundere das Ergebnis:
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Und so sieht es am Leibe aus:
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Es ist übrigens sehr von Vorteil, sich noch vor Projektstart einen Elektrotechniker zum Mann zu nehmen. Der verfügt dann nämlich schon über all die netten Spitzzangen und Saitenschneider, die man für so Kettengedönse braucht.

Sonntag, 18. Februar 2007

Erstlingswerke -1-

Schon in meiner Beurteilung nach der ersten Klasse stand: "Zeitlos beteiligt sich aktiv am Unterricht, kann ihren Mitteilungsdrang aber manchmal nicht zügeln." Kurzum: ich hatte immer was zu sagen. Oder zu schreiben. Aufsätze fand ich immer toll, in der Projektwoche schloss ich mich der Schülerzeitung an und Weihanchten 1989 verfasste ich für die Verwandschaft mein erstes Buch. Von Papa kopiert, von Mama und mir handcoloriert.
Im Keller meiner Eltern habe ich heute einige dieser Erstlingswerke entdeckt. Die will ich der breiten Öffentlichkeit nicht vorenthalten, denn ehrlich: Ich habe später im Leben noch viel Schlechteres geschrieben (und auch gelesen).


Zurück zur Natur

Vater und Sohn sind angeln. Plötzlich wackelt das Netz. Malte ruft: "Papa, ich glaube, wir haben einen Fisch gefangen." Vater will den Kescher hervorziehen. Dabei stöhnt er: "Mensch, ist der schwer." Als sie das Netz oben haben, gehen sie heim. Malte staunt: "Was für große Augen der hat, und wie seine Schuppen glänzen!" Zu Hause angekommen, will der Vater den Fisch töten. mit tränennasen Augen bittet der Sohn: "Ach Vati, laß ihn doch wieder frei." Der Vater willigt ein: "Okay, bringen wir ihn zurück." Also, den Fisch wieder in den Eimer und dann ab zum Fluß! Fröhlich ruft Malte, als sie den Fisch freilassen: "Guckmal, wie der sich freut!" Da kommt ein großer Raubfisch. Gierig springt er auf den kleinen Fisch zu und verschlingt ihn. Der Sohn schluchzt: "Das ist gemein, daß der große Fisch den kleinen auffrißt!" Vater ist wütend: "Der Fisch hätte mir auch geschmeckt."

P.S.: Wow! Ganz schön schwierig, was in alter Rechtschreibung zu tippen...

Hab ich kein Herz, dann hab ich zwei

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