Leben, jeden Tag

Montag, 28. Juli 2008

Klickbefehl (und ich meine das vollkommen ernst)

Gut 22 Jahre ist es her, dass sich die Katastrophe von Tschernobyl als erste "Weltnachricht" meines Lebens bewusst in mein Hirn gebrannt hat. Mein kleines Kinderdasein hat es damals beeinflusst: Ich durfte nicht draußen spielen, es gab kein frisches Gemüse und keine Milch mehr zu essen.

Andere Leben hat dieser Tag viel stärker beeinflusst, als ich es mir in meinem fünfjährigen Kopf vorstellen konnte: Dieser Tag hat Leben zerstört, und er zerstört sie auch heute noch. Das hier sollte jeder sehen. Jedes Bild. Jede Bildunterschrift. Möge es uns eine Mahnung sein.

Via

...

Guten Tag, Herr Schäuble. Ich möchte Sie hier nicht lesen, in echt eher nicht und als Witz schon gar nicht. Und weil ich hier Hausrecht habe, ist Ihr Beitrag in's Kommentar-Nirwana gewandert. Danke.

Super-Zeitlos, aka Mastermind

Bis jetzt habe ich versucht nicht damit anzugeben, aber: Mein Gehirn hat ganz unvostellbare magische Kräfte. Ich bin mit der Fähigkeit gesegnet, mit meine Gedanken andere Menschen zu beeinflussen und das über hunderte Kilometer hinweg.

Erst gestern habe ich beim Fernsehen an einen alten Schulkollegen gedacht. Er war ein Jahr älter als ich und total niedlich (Hier bitte pubertäres Kichern vorstellen). Leider hat er mich nie beachtet. Ich hätte nicht einmal gedacht, dass er meinen Namen kennt.

Aber wie gesagt: Gestern habe ich an ihn gedacht. Und heute als ich meine E-Mails nachschaue, was wartet da im Postfach auf mich? Eine Nachricht, dass er mich bei StayFriends in seine Kontaktliste aufgenommen hat.

Ha. Nächstes Jahr werde ich The Next Uri Geller.

P.S.: Er sieht immer noch niedlich aus. Also. Eigentlich sieht er aus wie früher, so vor 10, 15 Jahren. Jetzt komme ich mir sehr alt vor auf dem Foto in meinem Profil.

Dienstag, 22. Juli 2008

Medical Tour 2008 -2-

Gleich geht es ab in's Krankenhaus. Der Mann an meiner Seite bekommt einen ambulanten Eingriff mit Vollnarkose. Nichts schwieriges oder gefährliches. Trotzdem wäre es mir lieber, wir könnten darauf verzichten. Wegen Restrisiko und so...

Nachtrag 15:00h: Alles palletti.

Samstag, 19. Juli 2008

Weltweit allgemeingültige Lebensweisheiten

Mütter können einem ganz schön auf den Senkel gehen...

Dienstag, 8. Juli 2008

Medical Tour 2008

In diesem Quartal schaffe ich es, die Krankenkasse richtig zu schröpfen: Insgesamt sieben Ärzte habe ich schon durch. Sechs davon für eine Sache ziemlich weit oben - Kiefer - und die letzte Ärztin wegen einer Sache ziemlich weit unten - die ich hier wegen komischer Suchmaschineanfragen nicht nenne.

Das obere Problem bringt mir vielleicht mit Ende Zwanzig eine zweite Zahnspange ein. Das untere Problem soll weggeschnippelt werden. Offensichtlich ist da irgendein Kanal, der bei Fischen zur Niere wird, bei mir als Embryo nicht richtig gewachsen, oder besser gesagt geschrumpft - was er nämlich hätte tun sollen. Meine Begeisterung für beide Problemlösungen hält sich noch in Grenzen.

Montag, 7. Juli 2008

Hervorheben möchte ich noch...

...den Beamten in dezentem Olivgrün, der den Verkehr eines Mittags hier auf der Kreuzung zu regeln hatte und einem Pkw-Führer mit den Worten "Jetzt fahr weiter, du Idiot!" die Richtung wies. Ich möchte gar nicht wissen, was passiert wäre, wenn dieser Wortwechsel mit vertauschten Rollen stattgefunden hätte.

Sonntag, 6. Juli 2008

...

Das legales Handeln noch lange nicht moralisches Handeln ist, liest man hier wieder ganz eindeutig.

Samstag, 5. Juli 2008

Freie Luft für freie Bürger, oder so

Wie oft bin ich nachts nach Hause gekommen und musste noch vor dem Schlafengehen duschen, um den Qualm aus den Haaren zu bekommen? Wie oft bin ich morgens aufgewacht mit geschwollenem Hals un dKopfschmerzen, weil um mich herum am Abend nur Raucher waren? Wie oft bin ich in Restaurants direkt an der türe umgekehrt, weil ich vor einer Rauchwand stand? Und wie oft habe ich andere Gäste am Nachbartisch gebeten, doch mit ihrer Zigarette zu warten bis ich fertig gegessen habe? Und wie oft bin ich dafür doof angemacht worden?

Als Nichtraucher hat man es nicht leicht in dierser Gesellschaft. Man ist ja so intollerant. Was man sich denn einbilde. So eine ungesellige Spaßbremse. Nur als Nicht-Trinker muss man sich noch blödere Sprüche klemmen. Aber damit ist es jetzt erstmal vorbei: Das Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen ist in Kraft getreten. Deswegen freue ich mich schon auf Sonntag. Dann kann ich endlich mal im Cafe an der Ecke frühstücken gehen, ohne von allen anderen zugequalmt zu werden. Ich steh' nämlich nicht so auf Rührei mit Nikotin.

Aber das liegt nicht daran, dass mich der Geruch stören würde. Das wäre ja noch das kleinste Übel. Es ist so, dass ich schlecht Luft bekomme und nach Abenden in verqualmten Räumen einen regelrechten Kater habe. Die anderen Saufen und Rauchen und mir geht's danach schlecht.

Und genau darin besteht der Unterschied zum öffentlichen Trinken beispielsweise, dessen Ende kerozene schon heraufbewschört. Es ist nämlich etwas ganz anderes, ob ich einer Sucht fröne, die mir selbst schadet (Alkohol trinken, Schokolade essen), oder etwas tue, das den Menschen um mir herum schadet (wie Rauchen). Mit dem Rauchverbot schränkt der Staat nicht die Rechte der Raucher ein, sondern stärkt das Recht der Nichtraucher auf körperliche Unversehrtheit. So wird nämlich ein Schuh drauß.

Für den nächsten Menschen, der mir in irgendeinem Restaurant als Raucher irgendwie blöd kommt oder mir wieder die vielbeschworene Intolleranz vorwirft, habe ich mir schon meine ganz eigene Schocktherapie überlegt. Da setze ich mich nämlich ganz gemütlich daneben und furze schön kräftig laut und stinkend. Mal sehen wieviel Toleranz mir dann entgegen gebracht wird.

Freitag, 27. Juni 2008

Frauen sind doof.

Ja wirklich, Frauen müssen doof sein. Es tut mir leid liebe Geschlechtsgenossinnen. Aber irgendwo kann doch was nicht stimmen, wenn auch nur eine einzige von uns Nicht-Penis-Trägerinnen klug genug ist, um Ingenieurin zu sein, und gleichzeitig dumm genug, so einen Mann zu heiraten und so rumzulaufen.

Moderne Sklavenhaltung. Und das vollkommen legal. Ist ja Kultur. Und Religion. Kann man ja nix gegen sagen. Würde die Dame einen langen, hohen Karton mit zwei Löchern tragen, könnte man übrigens nicht mal mehr die Körperform erkennen. Ich glaube, ich schicke ihrem Mann mal eine E-Mail...

[Dabei muss ich einschränkend sagen, dass ich a) von dem Bild gar nicht sicher schlussfolgern kann, dass da eine Frau unter dem Berg Tuch steckt und b) noch nicht sicher bin, ob das tatsächlich stimmt und keine Ente ist.]

Hab ich kein Herz, dann hab ich zwei

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unkreativ.net - 28. Jul, 20:43
Klickbefehl (und ich...
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Guten Tag, Herr Schäuble....
Guten Tag, Herr Schäuble. Ich möchte Sie...
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