Wer Hunger hat...

Donnerstag, 29. Mai 2008

Some like it hot: Salbei-Knoblauch-Senf

Blog-Event XXXV- Some like it HOT

Scharf soll's sein für den Kochtopf-Wettbewerb in diesem Monat. Aber gerne doch. Da habe ich gleich die Gelegenheit genutzt meine Kaffeemühle hervorzukramen und mal wieder Senf herzustellen. Diesmal: Salbei-Knoblauch-Senf. Das geht übrigens ganz einfach, und zwar so:

Man nehme...den ödesten Rezeptanfang, der einem einfällt. Nein, doch lieber richtige Zutaten:
70 Gramm gelbe Senfsaat,
30 Gramm braune Senfsaat,
100 ml Wasser
70 ml Essig
1 EL Salz
2,5 EL Zucker
ein paar Blätter Salbei und
drei Knoblauchzehen

Zuerst muss die Senfsaat gemahlen werden. Da geht am besten in einer Kaffeemühle. Mir wäre ja eine elektrische lieber, aber ich habe nur die Muskelkraft-Version:
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(Den Pürierstab dafür zu nehme ist übrigens eine ganz, ganz schlechte Idee. Ich hab's gestest und finde heute noch in der Küche an den unmöglichsten Stellen Senfkörner.)

Deshalb dauert es eine ganze Weile, bis der Senf da durch ist. Wenn ich es schaffe, wie diesmal, den Mann an meiner Seite dazu zu überreden, die Mühle zu bedienen, kann ich mich schon dem Sud widmen.
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Dazu kommen alle anderen Zutaten in einen Topf, werden kurz aufgekocht und dürfen dann noch ein bisschen auf der Restwärme des Herdes simmern. Ein leckerer Salbeigeruch breitet sich aus - getragen von den Essigschwaden.

Der Salbei und der Knoblauch müssen dann aus dem Sud raus, der Rest wird mit dem Senfmehl vermischt und darf erstmal drei, vier Stunden in der Gegend rumstehen. (Eigentlich ist das ganze nicht so flüssig, dass man von einer Maische sprechen könnte, die ruhen muss, um besser zu schmecken. Aber schaden tut's bestimmt nicht.) Nach der Ruhezeit gebe ich eine von den mitgekochten Knoblauchzehen in die Masse, die dann abschließend püriert wird.

Das Ergebnis sieht so aus, ist ziemlich scharf, wird aber nach ein paar Tagen im Kühlschrank etwas milder. Und schmeckt wunderbar auf Sandwisches, zu Hühnchen, in Salatdressings oder auf einfachem Schwarzbrot mit Leberwurst. Guten Appetit!
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Samstag, 10. Mai 2008

Mallorca meets Meer and Münsterland

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...und das Rezept dazu gibt's morgen.

Sonntag, 4. Mai 2008

Wer Hunger hat, isst ...: selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße

Eigentlich müsste ich für dieses Rezept eine eigene Rubrik schaffen namens "Pleiten, Pech und Pannen" oder "Murphy's Law". Zum allerersten Mal habe ich mich getraut Gnocchi selbst zum machen und ich habe irgendwie das Gefühl, dass die nicht so geworden sind wie sie sein sollten.

Da es am Ende aber gut geschmeckt hat und mir vielleicht ja irgendein Leser sagen kann, was ich falsch gemacht habe, gibt es hier trotzdem das Rezept.

Zuallererst habe ich 500 Gramm mehlige Kartoffeln gekocht, gepellt und gestampft.

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Weil der feine Stampf nun aber erstmal kalt werden musste, ging es weiter mit der Tomatensoße. Die Bühne betraten:

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Zwei Knoblauchzehen, die schön fein gehackt in einen guten Schwupps Olivenöl bei mittlerer Hitze im Topf landeten.

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Während der Knoblauch ein wenig vor sich hin schmorte (ohne braun zu werden, denn sonst ist er ganz schnell bitter), habe ich mich um die Tomaten gekümmert. Wer gerne seine Soße zum sChluss durchpassiert und damit ein Sieb und noch einen weitern Topf schmutzig macht, kann sich den folgenden Arbeitsschritt sparen. Alle anderen sollten, wie ich, versuchen, die Strünke und die restlichen Hautfetzen, der Dosentomaten zu entfernen.

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Das ist etwas Arbeit, hat sich aber in diesem Fall schon gelohnt, weil eine der Tomaten von innen faul war. Hätte ich einfch die gesamte Dose in den Topf geschüttet, wäre die Soße hinüber gewesen. So landeten die "entstrunkten" Tomaten beim gehackten Knoblauch und ganz zum Schluss auch der Saft aus der Dose.
Jetzt musste noch Geschmack an die Soße. In diesem Fall Buschbasilikum, Oregano und Salbei, die ebenfalls fein gehackt werden.

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Die Kräuter wurden freundlicherweise von meiner frisch bepflanzten Küchenfensterbank zur Verfügung gestellt. Ich bin mir überigens so gut wie sicher, dass die Soße auch mit normalem Basiliku, oder mit Thymian, oder mit Rosmarin, oder mit...was auch immer sehr gut geschmeckt hätte. Wer also nicht die gleiche Dreier-Kombi vor dem Fenster hat, wirft irgendein anderes Grünzeug in den Topf.

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Um die groben Tomatenstücke zu zerkleiner, gilt es erstmal, ein Utensill vom Beginn dieses kleinen Kochabenteuers zu reinigen: den Kartoffelstampfer. Nachdem ich versucht hatte, der Soße mit Gabel und Kochlöffeln herr zu werden, stellte sich der dr gute alte stampfer als perfektes Instrument heraus.

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Jetzt fehlt der Soße noch etwas Würze: 2 Teelöffel Balsamico Essig, eine gute Prise Zucker und ein wenig Pfeffer gehören noch in den Topf. Der darf dann mit Inhalt für die nächste mindestens halbe Stunde fröhlich vor sich hinköcheln und immer dicker und sämiger werden. Voller Freude wandte ich mich an dieser Stelle wieder der Gnocchi-Herstellung zu. Laut Rezept sollte ein Ei und eine gute Prise Salz hinzugegeben werden. Okay:

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Danach sollte löffelweise Mehl hinzugegeben werden, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Laut Rezept sollte einer genügen.
Das hier ist Löffel Nummer 1:
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Es folgten Nummer 2, 3, 4 und 5. Aber davon Bilder zu zeigen, wäre doch etwas langweilig. Um es kurz zu machen: Es wurde und wurde kein Teig. Es war eine fluffige, vor allem aber klebrige Masse. Sehr klebrig. Richtig klebrig. So ungefähr stelle ich mir die Masse vor, aus der Kroketten gespritzt werden.

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Aber wer lässt sich von so kleinen Hindernissen unterkriegen? Ich nicht. Ich habe kleine, zirka 2x1 Zentimer große Ovale geformt, in Mehl gewendet (wir erinnern uns: klebrige Masse) und mit der Gabel platt gedrückt.
Das Ergebnis sah so aus:

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Anschließend habe ich die kleinen Mistkerle, die mittlerweile am Teller festklebten, in der Pfanne mit Olivenöl gebraten. Das ging erstaunlich gut, auch wenn sie dabei ihre schönen Rillen verloren:

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Vor dem Anrichten habe ich die Tomtatensoße mit Salz abgeschmeckt, die Teller gefüllt und etwas Parmesan darübergehobelt.

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Geschmeckt hat das Ganze wirklich gut: Die Soße war ausgewogen gewürzt und schön tomatig, die Gnocchis außen knusprig und innen fluffig. Jetzt wüsste ich nur noch gerne, wie man tatsächlich Gnocchi-"Teig" herstellt und nicht Gnocchi-"Kartoffelpüree-mit-Universalklebereigenschaften"...

Samstag, 1. März 2008

Wer Hunger hat... isst Rukola-Ravioli

Ein Hinweis gleich zu Anfang: Der Nudelteig reicht für drei Personen. Ich habe nur zwei Portionen gekocht und die restlichen Ravioli roh eingefroren. Dann kann es ja jetzt los gehen.

Zuerst gilt es, den Nudelteig herzustellen:
400 Gramm Weizenmehl
2 Eier, Größe M
7 Esslöffel Wasser
2 Esslöffel Olivenöl
1 Prise Salz
Die Zutaten mit viel Mucki-Kraft zu einem Teig verarbeiten. Das Ergebnis ist ziemlich zäh und fest. Sollte die Menge krümelig auseinanderfallen, muss noch etwas Wasser dran. Den fertigne Teig eine halbe Stunde stehen lassen. Er geht dabei nicht auf, aber der Kleber im Mehl hat Zeit zu wirken. Danach muss der Teig ausgerollt werden: die schlimmste Arbeit bei diesem Rezept. Natürlich nur, wenn man ein stinknormales nudelholz benutzt - wie ich. Mit einer Nudelmaschine ist das Ganze wahrscheinlich ein Kinderspiel. Dafür habe ich ein kostemloses Oberarm-Workout.


Der Teig muss schön dünn ausgerollt werden, bis die Arbeitsplatte darunter sichtbar ist. Er fühlt sich dann an wie ein ganz feines, geschmeidiges Stück Leder.


Davor, dabei oder danach - kommt drauf an, wie ich lustig bin - die Füllung vorbereiten aus etwa 150 Gramm Philadelphia und einer guten handvoll gehacktem Rukola.


Als nächstes aus dem Teig ein möglichst großes Rechteck ausschneiden. Auf die obere Hälfte des Rechtecks kommen dann in kleinen Abständen Häufchen mit der Füllung, etwa traubengroß:


Damit die Ravioli nachher schön zusammenhalten, mit dem Finger Wasser ganz dünn zwischen den Häufchen verteilen.


Jetzt ist es Zeit für die obere Hälfte: Der zweiten Teil des Rechtecks abschneiden und auf die erste Hälfte legen.


Der Teig zwischen den Häufchen muss so angedrückt werden, das möglichst wenig Luft in den Ravioli bleibt. Dann müssen sich die kleinen Geschwisterhäufchen voneinander verabschieden: Das böse Küchenmesser schneidet sie auseinander.


Dafür wird jedes einzelne Ravioli einer Schönheitsbehandlung unterzogen: Mit der Gabel den Rand schön fest zusammendrücken.


Na, wie sieht er aus, der erste Kleine?


Nach zwei Ausroll-und-Füll-Durchgängen ist die Ravioli-Familie auf 28 angewachsen:


Ehrlich gesagt, war noch etwas Füllung und etwas Teig über, aber auf einen dritten Durchgang hatte ich keine Lust mehr. Der Mann an meiner Seite nimmt sich solchen Überresten aber gerne an und lässt sie in seinem Magen verschwinden. Sie haben auch so ein Exemplar zuhause? Achten Sie darauf, dass er Ihnen zumindest einen Esslöffel Füllung für die Soße über lässt.

Das leckere Sößchen beginnt mit vier gewürfelten Tomaten und einem fein gehackten Zentimeter Chili-Schote. Beide versammeln sich mit zwei Eslöffeln Öl in der Pfanne:


Übrigens: Die Warnung, sich wirklich richtig gründlich die Hände zu waschen, nachdem man Chilies geschnitten hat, ist keinesfalls unbegründet. Fragen Sie meine Augen.

Zu den Tomaten kommt ein schöner Schwung passierte Tomaten, nicht ganz ein Tetra-Pak, ein guter Teelöffel frischer, gehackter Oregano und eine kleine gehackte Knoblauchzehe.


Zu guter Letzt noch einen Löffel Füllung in die Soße rühren. Gleichzeitig schon mal einen großen Topf mit Wasser aufsetzen für die Ravioli.


Die Soße mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken und die Herdplatte ausschalten. Wenn das Wasser kocht, nacheinander einige Ravioli hineingeben. In meinem Topf können immer sechs Ravioli gleichzeitig den Freischwimmer machen:


Nach drei Minuten die Ravioli mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und in die warme Sauce legen.


So nacheinander alle Ravioli kochen und warmhalten. Noch etwas Parmesan hobeln. Die Nudeln anrichten und genießen:

Freitag, 15. Februar 2008

Wer Hunger hat...isst Nasi Gozeitlos

Denn Nasi Gozeitlos geht einfach, schnell und schmeckt. Zumindest nach meinem Rezept. Minimaler Aufwand an frischen Zutaten, maximales Eigentlich-habe-ich-Hunger-aber-keinen-Bock-auf-Kochen-Ergebnis. Ich entschuldige mich aber schon jetzt fr die miese Bildqualität. Handy-Kamera, Dunstabzugshauben-Licht, Kochschwaden usw. Los geht':

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Eine rote Zwiebel, eine kleine Möhre und eine kleine Paprika hacken.

In der Zwischenzeit einen Kaffeepott mit Basmati-Reis und anderthalb Kaffeepötten Wasser aufsetzen und kochen lassen, bis es im Topf so aussieht.
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Wenn kein Wasser mehr über dem Reis steht, Salz und einen Schuss Öl unterrühren, Herd aus, Deckel druff und ziehen lassen.

Das Gemüse in der Pfanne mit etwas Sesamöl anbraten. Oder mit irgendeinem Öl, das gerade im Schrank rumsteht. Ich sehe das nicht so eng. Eine handvoll gesalzene Cashew-Nüsse nehmen, waschen und hacken. (Oder die teuren ungesalzenen kaufen. Bin ich zu geizig für.) Zu dem Gemüse in die Pfanne geben.
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Wenn der Reis schön weich ist: Auch ab damit in die Pfanne und unterrühren.
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Jetzt geht es ans Würzen. Ich liiiiiebe es, den ganzen Gewürzschrank zu durchsuchen und mich dann richig mit Streuern und Fläschchen auszutoben. An das Nasi Gozeitlos kommen folgende Gewürze:
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Da wären also Kurkuma, etwas Curry, gemahlener Koriander, Sambal Oelek, getrocknete Chilischoten, Sojasauce und Pfeffer. Auf der schlechten Aufnahme fällt quasi gar nicht auf, wie siffig und voller Fingerabdrücke die Gewürzgläser sind. Wie praktisch.

Das einzige Teil, das nicht dreckig ist, kommt dafür nicht wirklich zur Geltung. Dabei bin ich so stolz auf meine noch ziemlich neue *Trommelwirbel* Peugeot-Pfeffermühle.
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Bisschen Angeberei muss ja sein.

Aber weiter mit dem Nasi. Das sollte vor lauter Gewürz-Mühlen-Strunzerei mittlerweile am Pfannenboden eine nette knusprige Kruste gebildet haben. Wer als Hausfrau die Aufgabe übernommen hat, das Essen auf die Teller zu verteilen, sollte sich selbst davon am meisten zugestehen. Ist nur gerecht nach der vielen Arbeit...
Vorher werden aber noch zwei Eier verquirlt, über den Reis gegossen und untergerührt.
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Damit alle kleinen Salmonellen in die ewigen Jagdgründe eingehen, sollte das Ei noch schön stocken. Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus:
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Guten Appetit!

Essen ist fertig.

Hier gibt es Hilfe für alle, die gerne Lebensmittelfotos nutzen wollen ohne eine Abmanung zu kassieren. Mahlzeit!

Montag, 14. Januar 2008

Eine gute Gelegenheit...

...mal wieder den Küchenboden zu wischen, hat frau, wenn sie beim Sorbetbasteln in eine Himbeere tritt und diese dann mit der Adilette schön gleichmäßig auf allen weißen Fliesen vertritt.

Aber dafür gab es leckeres
Himbeer-Mango-Sorbet
zirka 6 gute Portionen


So geht's:
1 Tasse (Kaffeepott) Wasser mit
1 Tasse (Kaffeepott) Zucker in einem Topf geben und kochen, bis der Zucker sich ganz aufgelöst hat. Dann etwas abkühlen lassen.

1 Mango, faserarm, kleinschnipseln
in einen Messbecher kippen.
Gefrorene TK-Himbeeren, vom Volumen her genauso viel wie die Mango, dazugeben.
Dann etwa vier bis fünf Esslöffel von dem Zuckerwasser hinzufügen. Alles mit dem Pürierstab schön fein und cremig-geschmeidig machen.
Noch einmal etwa fünf Esslöffel Zuckerwasser unterrühren (Gefühlssache...).
Nach Geschmack mit Himbeerwasser und Zitronensaft abschmecken.

Dann kommt die rote Masse für zwei, drei Stunden in den Gefrierschrank, am Besten in eine relativ flache Frischhaltedose (T*upper...) ohne Deckel. Alle halbe Stunde schön umrühren, damit sich keine Eiskristalle absetzen.

Klappt wunderbar, ganz ohne Eismaschine, Edelstahlschüsseln ecetera pp. Beweisfoto gibt es aber leider keins. Wir haben leider zu schnell gegessen. Schupps, war's weg.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Backwahn: Der Fotobeweis

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Samstag, 29. September 2007

Wer Hunger hat, isst mit: Feldsalat mit karamelisierten Walnüssen

Ui, ich bin ein wenig aufgeregt. Schon eine ganze Weile lese ich das Kochtopf-Blog und bin ganz begeistert von der Fülle an Rezepten, die immer bei den Blog-Events zusammenkommt. Zum allerersten Mal traue ich mich nun auch ein Rezept einzureichen und zwar zum Thema Walnüsse.

Ich will gleich vorab sagen, dass jetzt nichts wahnsinnig brillantes kommt. Aber ich mag dieses Rezept sehr gerne. Wenn ich abends nach Hause komme und keine große Lust mehr zum Kochen, aber große Lust auf etwas Leckeres habe, dann ist es genau das Richtige. Außerdem enthält das Rezept weniger Gemüse, dafür etwas Fleisch und Käse. Ergo: Auch der carnivore Mann verlangt hier gerne Nachschlag.

Also, auf geht's.
Für zwei Personen nehme ich:
100 Gramm Feldsalat, Würzelchen entfernt und gründlichst gewaschen
4 Scheiben Schwarzwälder Schinken, ohne den Fettrand (nicht wegwerfen!) und in grobe Stücke geschnitten
3 gute handvoll Walnüsse, sehr grob zerbrochen
1 Stich Butter
2 EL Zucker
1 kleine Schalotte, fein gehackt
2 Zweige glatte Petersilie, fein gehackt
3 EL Joghurt, 3,5 Prozent Fett
2 EL Weißweinessig
noch 1 EL Zucker
Pfeffer, Fleur de Sel (normales Salz tut's auf jeden Fall auch)
zirka 125 g milden, weichen Feta aus Schafs- und Kuhmilch

Zuerst lasse ich den Fettrand vom Schinken in der Pfanne aus, nehme die verkrumpelten Reste raus und gebe den Schinken hinein. Schön braten und wenden bis alle Stücke knusprig sind.So ist's noch nicht gut genug:
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Wenn der Schinken die Pfanne geräumt hat, sind die Walnüsse dran. Sie dürfen ein wenig anrösten, bevor sie zuerst Gesellschaft bekommen von der Butter und den zwei Esslöffeln Zucker.
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(Keine Sorge wegen den schwarzen Eckchen an den Nüssen: Das sind sozusagen Schinken-Brat-Rückstände. Nicht hübsch, aber lecker. Wer will kann aber auch vorher einfach die Pfanne säubern.)

An dieser Stelle heißt es dann: rühren, rühren, rühren und vorallem die Hitze kontrollieren, sprich rechtzeitig runterschalten. Wenn der Zucker schön karamellisiert ist, müssen die Nüsse möglichst flott aus der Pfanne.

Nun zur Sauce: Dazu den Joghurt, den Essig, den restlichen Zucker, Petersilie und Schalotte zusammenrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Ergebnis sieht so aus:
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Dann muss nur noch der Schafskäse zerkrümelt werden und schon kann es ans Anrichten gehen. Et voilá:
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Guten Appetit!

Sonntag, 29. April 2007

Wer Hunger hat, isst mit: Bolognese-Soße

So der Heuschnupfen-Erkältungsmix ist für's Erste gebändigt deshalb gibt es hier endlich das Bolognese-Soßen-Rezept. Man nehme für zwei Menschen:

200 Gramm Hackfleisch halb und halb, eine fein gehackte Zwiebel und brate beides scharf an, bis das Fleisch krümmelig ist. Zwischendurch schonmal zwei Esslöffel dreifach konzentriertes Tomatenmark mit hineingeben und mit Paprikapulver und einem Schuss Tabasco würzen.
Dann eine kleine Dose geschälte Tomaten (oder Pizzatomaten) hinzugeben sowie eine feingehackte Knoblauchzehe und eine kleine gewürfelte Möhre. mit Salz, Pfeffer, viel Oregano und einem Hauch Thymian würzen. Mit etwas Rotwein angießen und nun köcheln lassen. Zwischendurch immer mal wieder etwas Rotwein, köcheln, Rotwein, köcheln usw. bis man eine schöne, sämige dunkelrote Soße hat. Fertig ist die Laube. Nudeln kochen zwischendurch nicht vergessen!

Hab ich kein Herz, dann hab ich zwei

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